<Bengalkatzenzüchter - NatixCats*PL

Der Ursprung der Bengalkatzen

Die Bengalkatze, allgemein bekannt als Bengal oder Leopardette, ist eine Katzenrasse, die aus den Vereinigten Staaten stammt. Diese Rasse entstand durch die Kreuzung einer wilden Bengalkatze mit einer Hauskatze und gehört zur Gruppe der orientalischen Katzen. Die ersten Aufzeichnungen über die Kreuzung einer Hauskatze mit einer wilden Bengalkatze stammen aus dem Jahr 1934. Der Artikel, der dieses Thema behandelte, war jedoch aufgrund der geringen Informationsmenge nicht von großer Bedeutung. Später wurden Versuche unternommen, wilde Bengalkatzen zu kreuzen; zu dieser Zeit war diese Art wegen ihres wunderschönen Fells vom Aussterben bedroht. Einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Rasse leistete der amerikanische Genetiker Dr. Willard Centerwall, der zusammen mit Dr. Raoul Benviste Forschungen zur Leukämie bei Hauskatzen durchführte, deren Verlauf der menschlichen Leukämie ähnelte. Die Krankheit bei Hauskatzen wird durch ein Virus verursacht, das bei wilden Bengalkatzen nicht vorkommt.

Die Bengalkatze erhielt ihren Namen offiziell im Jahr 1974 (einige Quellen geben 1970 an) und wurde so von Bill Engler benannt, der einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Bengalkatze leistete. Was den eigentlichen Ursprung des Namens betrifft, so gibt es tatsächlich zwei Theorien über seine Herkunft. Die eine besagt, dass die Bengalkatze ihren Namen vom lateinischen Namen ihres wilden Vorfahren, Felis Bengalensis – oder der Asiatischen Leopardkatze – hat. Die zweite Theorie besagt, dass der Name der Rasse von Bill Engler – B. Engler selbst – inspiriert wurde.

Im Jahr 1980 startete Jean Sugden Mill ihr Zuchtprogramm mit einer Reihe von Bengalkatzen neu (sie hatte bereits in den 1960er Jahren ähnliche Forschungen betrieben). Es gelang ihr, den Charakter der Bengalkatzen durch die Auswahl der richtigen Partner zu besänftigen. J. S. Mill führte Vertreter anderer Rassen in den Genpool ein, was sich letztendlich in ihrem endgültigen Aussehen und Charakter niederschlug. Dieser Pool umfasst unter anderem die Gene der Amerikanisch Kurzhaar, der Abessinierkatze und der Ägyptischen Mau. Letzterer verdanken Bengalkatzen ihren glänzenden Felleffekt – das sogenannte „Glitter“.

Der Status einer neuen Rasse für Bengalkatzen wurde 1986 von The International Cat Association (TICA) gewährt, und es war obligatorisch, dass alle Ausstellungskatzen reinrassige Bengalkatzen waren. Das bedeutet, dass sich unter den Vorfahren eines bestimmten Individuums bis zu vier Generationen zurück kein einziger Vertreter einer anderen Rasse befinden darf.

Was Europa betrifft, so erreichten Bengalkatzen den Champion-Status erst im Jahr 2006, obwohl sie bereits Ende der 1980er Jahre nach Europa gebracht wurden.